Unser Mitglied im Gemeinderat: Gisela Fischer

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Sprecherin für öffentliche Einrichtungen
Sprecherin für das Klinikum

Zuständig für Weiherfeld-Dammerstock, Rüppurr und Beiertheim-Bulach.

Mitgliedschaften:
- Bauausschuss
- Ausschuss für öffentliche Einrichtungen
- Personalausschuss
- Sozialausschuss
- Aufsichtsrat Arbeitsförderungsbetriebe
- Aufsichtsrat Städtisches Klinikum

Gisela Fischer ist Rechtsanwältin und gehört dem Karlsruher Gemeinderat seit 2004 an. Sie ist verheiratet, hat vier erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Ehrenamtlich engagiert sie sich unter anderem als Vorsitzende der Zoofreunde Karlsruhe, im Bürgerverein Weiherfeld-Dammerstock und in der Arbeiterwohlfahrt.

SPD-Fraktions-Homepage

Anfrage: Veränderungen des Grundwasserstandes im Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock

Die SPD-Fraktion hat zum Thema „Grundwasser in unserem Stadtteil“ folgende Anfrage in den Gemeinderat eingebracht:

 

1. Welche Möglichkeiten sieht die Stadt, einer Gefahr durch ansteigendes Grundwasser bei wachsenden Extremwetterlagen in Zukunft auf den bebauten Flächen in unseren Stadtteilen vorzubeugen?

2. Nach welchen Kriterien werden die Überflutungsflächen zwischen Rüppurr und Weiherfeld geöffnet? Welche Rolle kann der Oberwald als mögliche Überflutungsfläche spielen?

3. Wie war der durchschnittliche Grundwasserstand vor der Stilllegung des Wasserwerks im Oberwald und wie ist er heute nach der Stilllegung?

4. Inwiefern könnte eine zeitweilige Inbetriebnahme des Wasserwerks im Oberwald bei Extremwetterlagen dazu beitragen, den überdurchschnittlichen Anstieg des Grundwassers in unseren Stadtteilen zu verhindern?

5. Wurde die Bevölkerung unserer Stadtteile über einen Anstieg des Grundwasserstandes regelmäßig informiert?

Begründung:

In den letzten Jahren ist im Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock ein Anstieg des Grundwasserstandes festzustellen. Dabei stellt sich angesichts der vermehrten Extremwetterlagen die Frage, welche Bedeutung dabei der Stilllegung des Wasserwerkes im Oberwald zukommt. Von Bedeutung für die Bewohner im Stadtteil ist dabei auch die Frage, wie der Gefahr des ansteigenden Grundwassers zukünftig vorgebeugt werden kann.

Unterzeichnet von:

Parsa Marvi, Gisela Fischer und Fraktion

Flüsterasphalt und Verkehrspolitik

Mit Erstaunen nehmen die SPD Ortsvereine Dammerstock-Weiherfeld und Rüppurr zur Kenntnis, dass laut Auskunft der Rüppurrer Grünen die Stadt Karlsruhe die Zusatzkosten für die Erneuerung der Fahrbahndecke der A 5 mit Flüsterasphalt übernommen haben soll. „Schön wär’s“, aber nach unserem Kenntnisstand trifft dies nicht zu. Auf Nachfrage von Frau Stadträtin Gisela Fischer sind für eine solche Maßnahme keine Mittel im Haushalt vorgesehen. Wenn die Grünen das Thema aber ernst meinen, haben sie unsere Unterstützung.

 

Rasengleis scheiterte an den anderen Parteien

 

Der Austausch der Schienen in der Herrenalber Straße im vergangenen Jahr wäre eine gute Gelegenheit gewesen, einen weiteren Lärm-Schwerpunkt in Rüppurr und Dammerstock zumindest etwas zu entschärfen. Die SPD-Gemeinderatsfraktion hatte beantragt, die ohnehin anstehenden Umbaumaßnahmen für den Einbau eines Rasengleises in beiden Stadtteilen zwischen Dammerstock und Battstraße zu nutzen. Das hätte neben Lärmschutz auch eine erhebliche optische Aufwertung mit sich gebracht und das Mikroklima gerade im Sommer verbessert. Leider haben die anderen Parteien, auch die Grünen, diesen Antrag nicht unterstützt, sodass wir alle weiter mit dem Schottergleis leben müssen.

 

Defizite bei der Lärmmessung

 

Keinen Erfolg hatten unsere Forderungen, dass das Land zumindest stichprobenartig Lärmmessungen durchführt, um zu überprüfen, ob die aktuelle Lärmkartierung stimmt, die nur von theoretischen Berechnungen ausgeht. Der Lärm in unseren Stadtteilen ist ja nicht theoretisch, sondern ganz praktisch spürbar. Die grün geführte Umweltverwaltung des Landes war dazu nicht bereit.

 

Informationsveranstaltung Hochwasserschutz

 

Frau Stadträtin und stellv. Vorsitzende des Bürgervereins Weiherfeld-Dammerstock

 

Gisela Fischer lädt ein:

 

Hochwasserschutz und Grundwassersituation in Dammerstock-Weiherfeld zu Zeiten des Klimawandels

 

Donnerstag, 27. April 2017

18.30 Uhr

Gartensaal St. Franziskus

 

Moderation: Hans Spielmann (SPD Ortsverein Dammerstock-Weiherfeld)

 

 

 

Tagesordnung:

 

TOP 1:           Einführung in das Thema

Martin Kissel (Tiefbauamt Stadt Karlsruhe, Amtsleitung)

 

 

TOP 2:                       Hochwasserschutz an der Alb (ca. 10 Min.)

Fachvortrag Frank Lamm (Tiefbauamt Stadt Karlsruhe, Bereich Gewässer)

 

 

TOP 3:           Grundwassersituation im Stadtteil Dammerstock-Weiherfeld (ca. 20 Min.)
Fachvortrag Albrecht Dörr (Tiefbauamt Stadt Karlsruhe, Bereich Stadtentwässerung)

 

 

TOP 4:           Betrieb des Wasserwerks Durlacher Wald (ca. 5 Min.)

Fachvortrag Wolfgang Deinlein (Stadtwerke Karlsruhe, Abteilung Qualitätssicherung)

 

TOP 5:                       Beantwortung der Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger durch die Referenten

 

 

Gut besuchte Informationsveranstaltung zum Thema „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“

Hochkarätig war die Besetzung, mit der das Tiefbauamt und die Stadtwerke Karlsruhe zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Gartensaal von St. Franziskus nicht nur über die vielfältigen Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser im Albeinzugsgebiet informierte, sondern auch Tipps gab, wie die Bürgerinnen und Bürger sich vor Überflutung durch Oberflächen- und Grundwasser schützen können. Nach mehreren Kurzstatements zum Thema durch die Fachleute wurde von den Zuhörerinnen und Zuhörern so intensiv nachgefragt und diskutiert, dass die anwesenden Experten auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung noch für ganz persönliche Gespräche zur Verfügung standen. Das Fazit unserer einladenden Stadträtin Gisela Fischer war klar: In Zeiten des Klimawandels geht es darum, regional zusammenzuarbeiten, denn Wasser macht vor Gemarkungsgrenzen nicht Halt. Die Stadt Karlsruhe ist hier mit den Nachbarregionen auf einem guten, gleichwohl noch ausbaubaren Weg. Unser Dank gilt der sachlichen und gut nachvollziehbaren Information. Die große Resonanz hat gezeigt, dass das Thema im Stadtteil eine wichtige Rolle spielt.

SPD-Antrag Rasengleis abgelehnt

Der Antrag der SPD-Fraktion, den von allen Repräsentantinnen und Repräsentanten unserer Stadtteile ursprünglich befürworteten Bau eines Rasengleises entlang der Ettlinger Allee zu realisieren, wurde mehrheitlich im Gemeinderat abgelehnt. Die Mitglieder der SPD Dammerstock-Weiherfeld zeigten sich ob der Haltung insbesondere der Parteien, die sich sonst gerade auch in unseren Stadtteilen zumindest verbal gerne für Lärmminderung und Umweltschutz stark zu machen pflegen, enttäuscht. Die Ettlinger Allee ist unbestritten ein Hot Spot in Sachen Lärm – ein Rasengleis würde 3 db Lärmminderung ergeben, was für zwei Stadtteile mit vielen Lärmproblemen durch Schiene und Straße von großer Relevanz wäre. Zudem würde ein Rasengleis eine deutliche Verbesserung des Mikroklimas bringen. Durch die Verschiebung des Umbaus der Herrenalber Straße wäre eine sinnvolle Verwendung der so frei gewordenen Gelder durchaus möglich gewesen. Stattdessen will man sich offensichtlich mit der Verkleidung der Schienen durch trockenheitstolerante Bodendecker begnügen, unter der die bisherige Schottertrasse weiter bestehen soll, was die eigentlichen Probleme kaum aus der Welt schaffen dürfte. „Offenbar sind die Vorschläge und Versprechen an die Bürgerschaft weniger von Bedeutung als die Kosten für das Rasengleis. Marrakesch und nachhaltige Klimapolitik, Grüne Stadt und Erhöhung des Klimaschutzfonds sind Themen“, so ein Mitglied unseres SPD Ortsvereins, „über die man gerne redet, die konkrete Umsetzung vor Ort ist wohl doch eine andere Frage.“

Schalldämpfung für AVG-Gleise in weiter Ferne

Nachdem der Antrag der SPD auf Einbau eines Rasengleises am Widerstand von CDU und Grünen gescheitert war (wir berichteten), hatte die SPD-Gemeinderatsfraktion nachgehakt, ob denn wenigstens der in Aussicht gestellte Einbau einer Sedum-Schicht (Trockenpflanzen-Bodendecker) unter den AVG-Gleisen umgesetzt werden wird. In der Antwort der Stadt wurde nun darauf verwiesen, dass die Landeseisenbahnaufsicht grundsätzlich „Bedenken gegen jegliche Art der Begrünung vorgebracht“ hätte. Deshalb würde im Verlauf des Jahres lediglich „eine akustisches Schleifen der Schienen vorgenommen“. Damit ist der Versuch, einen markanten Fortschritt in der Frage des Schallschutzes und der Klimaverbesserung für unsere Stadtteile zu erreichen, dank der Verweigerungshaltung einiger politischer Bedenkenträger auch in unseren Stadtteilen vom Tisch. Stadträtin Gisela Fischer: „Ich bin überzeugt, dass wir bei der Eisenbahnaufsicht eine Chance auf Gehör gehabt hätten, wenn nicht CDU und Grüne sich einem Rasengleis von vornherein verweigert hätten.“ So werden die Anwohnerinnen und Anwohner weiter mit einer allenfalls minimal reduzierten Lärmbelästigung durch die Bahnen leben müssen.

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